Sonntag, 2. November 2014

OLG Frankfurt 4 U 97/14 jetzt in Juris,,,,Koch vs Solarworld...

OLG Frankfurt 4 U 97/14 jetzt in Juris,,,,Koch vs Solarworld...

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Langtext
Gericht: OLG Frankfurt 4. Zivilsenat
Entscheidungsdatum:
17.09.2014
Aktenzeichen: 4 U 97/14
Dokumenttyp: Urteil
Quelle:
Normen: § 314 BGB, § 490 BGB
Kündigung von Anleihen in Form von Schuldverschreibungen


eine ganz entscheidende Passage zu Erwerbszeitpunkt / Erwerbspreis und Kenntnissen.....


74 

Auch der Kaufzeitpunkt der Anleihen durch die Klägerin erst nach Bekanntgabe finanzieller
Schwierigkeiten der Emittentin Anfang 2013 zu einem Marktpreis von nur 22 % des Nennwertes
ist für die Ausübung des Kündigungsrechts unerheblich.


Da Juris kostenpflichtig ist....eine weitere Quelle....

Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 17.09.2014 - 4 U 97/14   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
    Rückzahlungsanspruch des Anlegers nach außerordentlicher Kündigung einer Unternehmensanleihe im Rahmen der Restrukturierung
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Zeitschriftenfundstellen

  • DB 2014, 2521
  • rolf´s solarworld blog: Das erste obsiegende Urteil eines ...

    rolfssolarworldblog.blogspot.com/.../das-erste-obsiegende-urteil-eines-ol...
     
    22.09.2014 - 4 U 97/14 2-18 Ö 429/13 Landgericht OBERLANDESGERICHT FRANKFURT AM MAIN IM NAMEN DES VOLKES URTEIL In dem Rechtsstreit
  • rolf`s griechenland blog: Dieser Dr. Felke von Görg der ...

    rolfsgriechenlandblog.blogspot.com/.../dieser-dr-felke-von-gorg-der-mif...
     
    19.09.2014 - Felke hat gerade am Mi dieser Woche iSn Solarworld (4 U 97/14) eine ... Denn es besteht kein Kündigungsrecht zugunsten der Kläger und die ...

  • Donnerstag, 2. Oktober 2014

    Ich finde das unredlich um nicht zu sagen das hier der Versuch unternommen wird das Gericht in Sachen MIFA zu täuschen. (Hier gibt uns die Deutsche Bank und deren Anwälte ja gerade ein Lehrstück)

    Werte Anwälte nn
     
    besten Dank für Klageerwiderung MIFA seitens RA Felke.
     
    Auf Seite 25 berühmt er sich der gefestigten Rechtsprechung des LG Frankfurt in der Ablehnung von Kündigungsklagen (Solarworld).
     
    U.a. zitiert er ein Urteil das wie das Schicksal so will unsere Tochter nn betrifft. (2-18 O 429/13)
     
    Sein SS ist vom 25.9.2014.
     
    Am 17.9.2014 also über eine Woche vorher hat er beim 4. Senat OLG in einer knapp 1-stündigen Verhandlung hinnehmen müssen das dieses abweisende LG-Urteil zu nahezu 100% gedreht wurde. (attached).
     
    Ich finde das unredlich um nicht zu sagen das hier der Versuch unternommen wird das Gericht in Sachen MIFA zu täuschen. (Hier gibt uns die Deutsche Bank und deren Anwälte ja gerade ein Lehrstück)
     
    Beste Grüsse
     
    Rolf Koch

    Mittwoch, 24. September 2014

    Betroffene der Urteile Bonn 1 o 117/ und Frankfurt 2-08 o 222/13 und 2-04 o 23/14 bitte bei mir melden !!

    Betroffene der Urteile Bonn 1 o 117/ und Frankfurt 2-08 o 222/13 und 2-04 o 23/14 bitte bei mir melden !!




    rolfjkoch@web.de

    T 06151 14 77 94

    es gibt u.U. Möglichkeiten die Sache doch noch zu reissen.....

    (keine Rechtsberatung)

    EuGH vom 3.4.2008 C-306/06 zur Frage wann eine Zahlung als bewirkt anzusehen ist // Dr. Felke (Görg) ins Stammbuch geschrieben ob die Zinsen für die 2016er SolarworldAnleihe rechtzeitig gezahlt wurden !!!


    Donnerstag, 25. September 2014

    EuGH vom 3.4.2008 C-306/06 zur Frage wann eine Zahlung als bewirkt anzusehen ist // Dr. Felke (Görg) ins Stammbuch geschrieben ob die Zinsen für die 2016er SolarworldAnleihe rechtzeitig gezahlt wurden !!!

    EuGH vom 3.4.2008 C-306/06 zur Frage wann eine Zahlung als bewirkt anzusehen ist  // Dr. Felke (Görg) ins Stammbuch geschrieben ob die Zinsen für die 2016er SolarworldAnleihe rechtzeitig gezahlt wurden !!!





    23 Aus dem Wortlaut letzterer Bestimmung ergibt sich somit ausdrücklich, dass die Zahlung 
    des Schuldners im Hinblick auf die Fälligkeit von Verzugszinsen als verspätet angesehen wird, 
    wenn der Gläubiger nicht rechtzeitig über den geschuldeten Betrag verfügt. Bei einer durch 
    Banküberweisung abgewickelten Zahlung versetzt aber nur die Gutschrift des geschuldeten 
    Betrags auf dem Konto des Gläubigers diesen in die Lage, über diesen Betrag zu verfügen. 
    24 Diese Auslegung wird durch die verschiedenen Sprachfassungen der Richtlinie 2000/35 
    gestützt, die übereinstimmend auf einen Erhalt des geschuldeten Betrags innerhalb der 
    Zahlungsfrist abstellen. Dies gilt insbesondere für die Begriffe „erhalten“, „received“, „reçu“ 
    und „ricevuto“ in der deutschen, der englischen, der französischen und der italienischen 
    Sprachfassung der Richtlinie 2000/35.
    25 Im Übrigen ergibt sich klar aus den vorbereitenden Arbeiten zu der Richtlinie, dass der
    Begriff „erhalten“ nicht zufällig in die Richtlinie gelangt ist, sondern vom
    Gemeinschaftsgesetzgeber bewusst gewählt worden ist. Wie die Kommission hervorhebt, wurde
    nämlich in den Beratungen, die dem Erlass dieser Richtlinie im Rat der Europäischen Union
    vorausgingen, diesem Begriff der Vorzug vor mehreren Ausdrücken gegeben, die im Hinblick
    auf die Bestimmung des Zeitpunkts, zu dem eine Zahlung im Rahmen eines Geschäftsvorgangs
    als fristgerecht bewirkt anzusehen ist, weniger genau sind.
    26 Außerdem steht die Auslegung, wonach die Gutschrift des geschuldeten Betrags auf dem
    Konto des Gläubigers das für die Zahlung entscheidende Kriterium ist, da sie auf den Zeitpunkt
    abstellt, zu dem der geschuldete Betrag diesem Gläubiger sicher zur Verfügung steht, in
    Einklang mit dem von der Richtlinie 2000/35 verfolgten Hauptziel, wie es u. a. aus ihren
    Erwägungsgründen 7 und 16 hervorgeht, nämlich dem Schutz des Inhabers einer Geldforderung.
    27 Hinzuzufügen ist schließlich, dass eine solche Lesart von Art. 3 Abs. 1 Buchst. c Ziff. ii
    der Richtlinie durch die Auslegung des Gerichtshofs in anderen Bereichen des
    Gemeinschaftsrechts bestätigt erscheint. So ist, wie 01051 Telecom ausführt, der
    Rechtsprechung des Gerichtshofs zu entnehmen, dass die Gutschrift auf dem Konto der
    Eigenmittel der Europäischen Gemeinschaften das entscheidende Kriterium für die Feststellung
    ist, ob ein Mitgliedstaat, der der Kommission einen bestimmten Geldbetrag zur Verfügung zu
    stellen hat, seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist und er folglich zur Zahlung von
    Verzugszinsen verpflichtet ist (vgl. in diesem Sinne Urteil vom 12. Juni 2003,
    Kommission/Italien, C-363/00, Slg. 2003, I-5767, Randnrn. 42, 43 und 46).
    28 Mithin ist der Zeitpunkt, der für die Beurteilung maßgeblich ist, ob eine Zahlung durch
    Banküberweisung im Rahmen eines Geschäftsvorgangs als rechtzeitig bewirkt anzusehen ist, so
    dass für die Forderung keine Verzugszinsen nach dieser Bestimmung zu zahlen sind, der
    Zeitpunkt, zu dem der geschuldete Betrag auf dem Konto des Gläubigers gutgeschrieben wird.
    29 Dieses Ergebnis kann durch das Vorbringen insbesondere der finnischen Regierung,
    wonach eine derartige Auslegung von Art. 3 Abs. 1 Buchst. c Ziff. ii der Richtlinie 2000/35 dazu
    führen würde, dem Schuldner in unangemessener Weise die Gefahr für die Bearbeitungsfristen
    von Bankgeschäften aufzuerlegen, nicht in Frage gestellt werden.
    30 Insoweit genügt die Feststellung, dass diese Bestimmung am Ende gerade vorsieht, dass
    der Schuldner nicht für Verzögerungen verantwortlich gemacht werden kann, die ihm nicht
    zugerechnet werden können. Mit anderen Worten, die Richtlinie 2000/35 selbst schließt die
    Zahlung von Verzugszinsen in den Fällen aus, in denen der Zahlungsverzug nicht die Folge des Verhaltens eines Schuldners ist, der den üblicherweise für die Durchführung einer
    Banküberweisung erforderlichen Fristen sorgfältig Rechnung getragen hat.
    31 Im Übrigen ist es, wie die tschechische Regierung bemerkt, im Geschäftsverkehr üblich,
    dass Vorschriften oder Vertragsbestimmungen die für die Durchführung von
    Banküberweisungen erforderlichen Fristen regeln, so dass ein Schuldner in der Lage ist, solche
    Fristen vorauszusehen und daher das Entstehen von Verzugszinsen zu vermeiden.
    32 Nach alledem ist auf die vorgelegte Frage zu antworten, dass Art. 3 Abs. 1 Buchst. c
    Ziff. ii der Richtlinie 2000/35 dahin auszulegen ist, dass bei einer Zahlung durch
    Banküberweisung der geschuldete Betrag dem Konto des Gläubigers rechtzeitig gutgeschrieben
    sein muss, wenn das Entstehen von Verzugszinsen vermieden oder beendet werden soll.
    Kosten
    33 Für die Parteien des Ausgangsverfahrens ist das Verfahren ein Zwischenstreit in dem bei
    dem vorlegenden Gericht anhängigen Rechtsstreit; die Kostenentscheidung ist daher Sache
    dieses Gerichts. Die Auslagen anderer Beteiligter für die Abgabe von Erklärungen vor dem
    Gerichtshof sind nicht erstattungsfähig.
    Aus diesen Gründen hat der Gerichtshof (Erste Kammer) für Recht erkannt:
    Art. 3 Abs. 1 Buchst. c Ziff. ii der Richtlinie 2000/35/EG des Europäischen Parlaments und
    des Rates vom 29. Juni 2000 zur Bekämpfung von Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr ist
    dahin auszulegen, dass bei einer Zahlung durch Banküberweisung der geschuldete Betrag
    dem Konto des Gläubigers rechtzeitig gutgeschrieben sein muss, wenn das Entstehen von
    Verzugszinsen vermieden oder beendet werden soll.
    Unterschriften
    * Verfahrenssprache: Deutsch.

    http://www.dnoti.de/DOC/eugh/c306_06_de.pdf

    Montag, 22. September 2014

    was gibts neues ?

    email an mich

    rolfjkoch@web.de

    Das erste obsiegende Urteil eines OLG, hier Frankfurt vs Solarworld aus gekündigten Anleihe.....vorerst nur der Tenor....dafür aber innert 5 Tagen

    Das erste obsiegende Urteil eines OLG, hier Frankfurt vs Solarworld aus gekündigten Anleihe.....vorerst nur der Tenor....dafür aber innert 5 Tagen

    4 U 97/14

    2-18 Ö 429/13 Landgericht

    OBERLANDESGERICHT FRANKFURT AM MAIN

    IM NAMEN DES VOLKES

    URTEIL

    In dem Rechtsstreit
    nn Koch, Zur Eisernen Hand 25, 64367 Mühltal,
    Klägerin uhd Berufungsklägerin,

    Prozessbevoilmächtigte:

    Artwaltsbüro Dr. nn
    Geschäftszeichen: B 162/13

    gegen

    SolarWorld AG vertr, d. den Vorstand Dr. Frank H, Asbeck u.a., Martln-Luther-King-
    StmalSe241 53175 Bonn,

    Verkündet laut Protokoll am .
    Frankfurt am Main 17.09.2014
    nn, Justizfachangestellter
    .
    Urkundsbeamter der Geschäftsstelle

    Prozessbevollmächtigte:
    Rechtsanwälte Gong, Kennedyplatz 2, 50679 Köln,
    hat der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main durch den Vorsitzenden
    Richter am Oberlandesgericht Dr, nn, den Richter am Oberlandesgericht Dr.
    nn und die’ Richterin am Landgericht Dr. nn aufgrund der mündlichen Verhandlung
    vom 17.09,2014 für Recht erkannt


    Auf die Berufung der Klägerin wird das Urteil des Landgerichts Frank1
    furt am Main -18, Zivilkammer - vom 25,04.2014 teilweise abgeändert
    und insgesamt wie folgt neu gefasst:
    Die Beklagte, wird verurteilt, an die Klägerin EUR 50.000,- nebst Zinsen
    In Höhe von 5 Prouentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit
    dem 22,08.2013 abzüglich am 05.03.2014 gezahlter EUR 2.892,- und
    am 12.03.2014 gezahlter EUR 641,46 zu zahlen gegen Aushändigung
    von:
    - 48 Bonds 5,2285 % Solarworld AG 2014 - 24.2.2019 Serie, Valor
    23606206, ISIN; D£000A1YDDX6 und
    - . 365 Aktien Solarworld AG, Valor 23606205, ISIN: DEQ00A1YDED6.
    im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
    Die weitergehende Berufung wird zurückgewiesen.
    Die Kosten des Rechtsstreits hat die Beklagte zu tragen.
    Die Revision wird zugelassen. ,
    Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Die Beklagte darf die Vollstreckung
    durch Sicherheitsleistung in Höhe von 115 % des aus dem Urteil vollstreckbaren
    Betrages abwenden, wenn nicht die Klägerin vor der Voll-,'
    Streckung Sicherheit in Höhe von 115% des zu vollsteckenden Betrages
    leistet.
    Streitwert für das Berufungsverfahren: EUR 46.466,54

    Mittwoch, 17. September 2014

    Klatsche für Dr. Felke von Görg für Solarworld

    In einer Berufungsverhandlung vor dem 4. Senat OLG Ffm wurde Solarworld zur Zahlung von 50.000 € aus geküdigter Anleie 2016 (gegen Rückübertragung der Tauschprodukte) verueteilt.

    Revision wird zugelassen.....

    Das ganze diffamierende Gefasel von einem angeblichen "Geschäftsmodell" meinerseits (Kauf von Restrukturierungesbonds zu signifikant gedrückten Preisen mit anschliessender Kündigung und 100%-eincashen) hat Felke respektive Solarworld nichts genutzt.

    Der Kaufpreis und Kaufzeitpunkt ist irrelevant für die Durchsetzung der verbrieften Forderungen.....