Montag, 15. April 2013

Anstehende Schuldenrestrukturierung....da werden sie (auskunftsmässig) geholfen....


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Investor Relations

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Sonntag, 14. April 2013

Exchange Investors gehört nach Informationen von www.4investors.de zu den größten Anleiheinvestoren bei Solarworld. Offen bleibt, was am Montag nach Ablauf der Frist passieren wird.


Solarworld stellt Anleger auf die Geduldsprobe

13.04.2013 (www.4investors.de) - Der Solarenergiekonzern Solarworld stellt die Anleger weiter auf die Geduldsprobe. Es gibt nichts entscheidend Neues: Unverändert hat das Bonner Unternehmen keine Ergebnisse der Verhandlungen mit Gläubigern vorgelegt. Die Gesellschaft gerät damit langsam unter Druck. Zuletzt hatte EXchance Investors dem Unternehmen „eine Veröffentlichungsfrist bezüglich Ihrer Ankündigung vom Januar 2013 zur möglichen Restrukturierung bis zum 15. April 2013 gesetzt“ - Exchange Investors gehört nach Informationen von www.4investors.de zu den größten Anleiheinvestoren bei Solarworld. Offen bleibt, was am Montag nach Ablauf der Frist passieren wird.
Die Bonner haben sich bisher nicht unter Druck setzen lassen, sodass die jüngsten Aktienkursschwankungen weitgehend Geplänkel auf Tagesnachrichten sind. Dass der Aktienkurs des Solarkonzerns zuletzt nach positiven Äußerungen des Konkurrenten First Solar Gewinne verzeichnete, war auch nur von kurzer Dauer. Nach einem Wochenhoch bei 1,07 Euro hat das Papier am Mittwoch wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Mit 0,96 Euro geht es am Freitag nach einem Tagestief bei 0,94 Euro aus dem Handel.

Wer sich auf charttechnische Signalmarken verlässt, kann die altbekannten Marken im Auge behalten. Um 0,94 Euro und bei 0,83/0,87 Euro liegen Unterstützungen, zwischen 1,04 Euro und 1,13 Euro liegen verschiedene charttechnische Hindernisse. Entscheidend für die Tendenz des Papiers wird aber sein, zu welchem Ergebnis die Verhandlungen von Solarworld und den Gläubigern führen. Die Risiken bleiben hoch!Hier geht es zum Chart der Solarworld-Aktie.
( Autor: mic )

http://www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=stock&ID=67935

Sonntag, 7. April 2013

Solarworld-Anleihen jetzt kündigen? Gläubiger müssen mit Ausfällen rechnen. Abstriche an Zinsen und Nennwerten von Frank Asbeck angekündigt.

Solarworld-Anleihen jetzt kündigen? Gläubiger müssen mit Ausfällen rechnen. Abstriche an Zinsen und Nennwerten von Frank Asbeck angekündigt.
Bei seinen TV-Auftritten scheint für Frank Asbeck, Chef und Hauptaktionär von Solarworld, die Welt für die Anhänger der erneuerbaren Energie noch in Ordnung zu sein: „Bauen Sie auf eine Welt mit Zukunft – Solarworld!“ So lautet der Claim. Für Aktionäre und Anleihegläubiger von Solarworld sieht diese Zukunft gar nicht gut aus: „Sie werden wahrscheinlich auf viel Geld verzichten müssen“, meint Anwalt Klaus Dittke von DSKP.de: „Es sei denn, Anleihegläubiger schützen sich noch schnell durch Kündigung ihrer Anleihen.“ 

Frank Asbeck geht aktuell davon aus, „dass gravierende Einschnitte […] bei den beiden Anleihen notwendig sind.“ Es geht um die 6,125%-Anleihe über 400 Mio. € von 2010 bis 2017 (ISIN: XS0478864225) sowie um die 6,375% Anleihe über 150 Mio. € von 2011 bis 2016 (ISIN: XS0641270045). Solche „gravierenden Einschnitte“ könnten bedeuten, dass die Anleiheanleger von jeweils 1.000 € Nennwert vielleicht nur noch die Hälfte oder weniger wiedersehen würden. 


Den angedrohten Einschnitten können Gläubiger unter Umständen entkommen, wenn sie sich auf §9 der jeweiligen Anleihebedingungen berufen. Danach können sie gem. (1)(d) kündigen, wenn die Emittentin, nämlich die Solarworld AG aus Bonn, ihre Zahlungsunfähigkeit bekannt gibt. Das hat Chef Asbeck mit der obigen Ankündigung faktisch getan, mit der er einräumt, die Anleihen nicht mehr vollständig zurückzahlen zu können. Er hatte am 24.1.2013 auch darauf hingewiesen, es bestünde eine überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür, dass die erforderliche Restrukturierung und notwendige Maßnahmen operativer Art umgesetzt werden könnten und somit eine positive Fortführungsprognose bestünde. „Das würde im Umkehrschluss bedeuten: Sofern diese Maßnahmen nicht umgesetzt werden könnten, sähe es schwarz aus für die Zukunft der Solarworld AG und wäre sogar eine Insolvenz des Unternehmen nicht mehr auszuschließen“, meint Anwalt Dittke. 

Seit dieser bitteren Verkündung ist einige Zeit vergangen, ohne dass die überwiegende Wahrscheinlichkeit Wirklichkeit geworden wäre. Am 12.03.2013 gab Solarworld immerhin bekannt, man habe den Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch von Görg-Rechtsanwälte, Köln, als Berater bei der Restrukturierung des Unternehmens engagiert! Görg und Jauch haben die Karstadt-Insolvenz geleitet. Dies alles sind deutliche Symptome für das Vorliegen einer bedrohlichen Lage. „Wer jetzt seine Anleihe kündigt und mit der Kündigung durchdringt, könnte eventuell noch den vollen Nennwert zurückbekommen und so an den angekündigten Einschnitten vorbeikommen“, sagt Anwalt Dittke.  

Düsseldorf, 26.03.2013
Klaus Dittke, Rechtsanwalt für Kapitalanlegerrecht 

Freitag, 5. April 2013

Die EXchange Investors N.V. hat heute dem Vorstand der Solarworld AG eine Veroeffentlichungsfrist bezueglich Ihrer Ankuendigung vom Januar 2013 zur moeglichen Restrukturierung bis zum 15. April 2013 gesetzt.


  • WKN: A1JQE0 
  • ISIN: NL0010022315 
  • Land: Niederlande

Nachricht vom 05.04.2013 | 10:00

EXchange Investors N.V.: Fristsetzung Solarworld Restrukturierung


EXchange Investors N.V. / Schlagwort(e): Sonstiges

05.04.2013 / 10:00

Nachricht vom 5.4.2013
EXchange Investors N.V.: Fristsetzung Solarworld Restrukturierung
EXchange Investors N.V. / Schlagwort(e): Rechtssache
27.03.2011 / 09:30
Die EXchange Investors N.V. hat heute dem Vorstand der Solarworld AG eine Veroeffentlichungsfrist bezueglich Ihrer Ankuendigung vom Januar 2013 zur moeglichen Restrukturierung bis zum 15. April 2013 gesetzt.
Am 24. Januar 2013 informierte die Solarworld AG Ihre Aktionaere und Anleiheinhaber ueber 'gravierende Einschnitte'. Offenbar sollen Solarworld Schulden nicht oder erst spaeter vollstaendig zurueckgezahlt werden.
Seit dem 24. Januar 2013 gibt es keine weiteren Neuigkeiten: lediglich ein Presseartikel vom 12. Maerz 2013 erhellt.
Über Exchange Investors N.V.
Exchange Investors ist ein führender europäischer Aktivistfonds mit einem
Anlagevolumen von 220 Mio. Euro und konzentriert sich u.a. darauf, auf dem
Klagewege Rechte von Aktionären durchzusetzen. Dabei legt Exchange
Investors N.V. Wert darauf, dass ausgehandelte Vergleiche allen Aktionären
gleichermaßen zugute kommen. Exchange Investors hat in den letzten Jahren
zahlreiche Erfolge für Aktionäre erzielen können. Bekannte Engagements von
Exchange Investors sind u.a. die Beteiligung an einer Klage gegen die
Bundesrepublik Deutschland im Falle Hypo Real Estate (HRE wurde durch eine
100 Mrd. Euro Bürgschaft vom Bund gerettet und anschließend durch ein
Squeeze Out verfahren zu 100% enteignet), wo ein höherer Abfindungsbetrag
gerichtlich erstritten werden soll. Die Verfahren dauern an.
Auch das Eingreifen in den Konflikt zwischen Schaeffler und der Continental
AG bei der Multimilliardenübernahme in 2008, als Exchange Investors eine
außerordentliche Hauptversammlung und eine Abberufung des Aufsichtsrates
forderte und diesen zum Rücktritt zwang, sorgte für Aufsehen.
Die Erfolgsquote bei Anfechungsprozessen liegt bei 92%.
Ende der Corporate News


Ende der Corporate News


05.04.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. 
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

206108  05.04.2013

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/exchange-investors-fristsetzung-solarworld-restrukturierung/?companyID=1310&newsID=751495

Donnerstag, 4. April 2013

IMPRESSUM


IMPRESSUM
Dieses Weblog ist ein publizistisches Angebot von Rolf Koch, Zur Eisernen Hand 25, 64367 Mühltal. Verantwortlich im Sinne von § 10 MDStV:Rolf Koch, Zur Eisernen Hand 25, 64367 Mühltal. Erreichbar: Tel. 06151/ 14 77 94, Fax. 06151 / 14 53 52, rolfjkoch@web.de Sämtliche Beiträge dienen der Information. Sie stellen keine Rechtsberatung dar. Für rechtlichen Rat oder Beistand wenden sie sich an einen Rechtsanwalt ihrer Wahl. Die Inhalte dieses Weblogs unterliegen dem Urheberrecht.

Sonntag, 31. März 2013

Dabei hat derselbe Herr Asbeck schon im jüngsten Januar durchblicken lassen, dass seine beiden 6 1/8 %- und 6 3/8% Anleihen bis 2017 bzw. 2016 keine gute Zukunft haben. Die Anleger in diesen Papieren müssen sich darauf einstellen, dass sie nicht die vollen Nennwerte zurückbekommen werden und dass sie für die Restnennwerte nicht mehr die vollen Zinsen erhalten werden.

Anleihen: Hohe Renditen und schwere Verluste 

von Oskar Herbert

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„Hohe Renditen und schwere Verluste“:

Düsseldorf, 28.03.2013: Das Winterquartal 2013 hat Anlegern in deutschen Anleihen im Durchschnitt ein angenehmes Plus von 1% gebracht; gemessen am Anleihen-Index Rex. Setzt sich dieser Trend fort, würde bis zum Jahresende 2013 ein Plus von 4% herausspringen. Relativ betrachtet zu den allgemein üblichen Minizinsen wäre das viel. Die Umlaufrendite der Anleihen ist um weitere Basispunkte gesunken. Sie wird möglicherweise schon bald wieder den Tiefstand vom April 2012 erreichen, wenn Fluchtgelder aus Zypern und der ganzen Welt Anlagen in Deutschland suchen.

Solarworld im Schatten von Zypern

Das positive Durchschnittsergebnis des ersten Quartals verdeckt tiefe Schatten von Solarworld: Im Werbefernsehen versucht Chef und Großaktionär Frank Asbeck noch die heile Solar-Welt zu vermitteln: "Bauen Sie auf eine Welt mit Zukunft: Solarworld!" So lautet der Claim. Dabei hat derselbe Herr Asbeck schon im jüngsten Januar durchblicken lassen, dass seine beiden 6 1/8 %- und 6 3/8% Anleihen bis 2017 bzw. 2016 keine gute Zukunft haben. Die Anleger in diesen Papieren müssen sich darauf einstellen, dass sie nicht die vollen Nennwerte zurückbekommen werden und dass sie für die Restnennwerte nicht mehr die vollen Zinsen erhalten werden. 

Solar-Anleger zahlen für Auto-Exporte

Den entscheidenden Grund für die nahende Fastpleite von Solarworld sieht Chef Asbeck in Dumping-Lieferungen aus China. Weder die Politik in Brüssel noch die Politik in Berlin haben sich bislang zu Schutzmaßnahmen durchringen können; anders als US-Präsident Obama. Der fühlt sich durchaus auch für die US-Fabriken von Solarworld zuständig. Für die Anleihenanleger wie auch für die Mitarbeiter von Solarworld, die in Kürze ihre Arbeitsplätze verlieren werden, hat die Situation einen ganz bitteren Beigeschmack: Sie sehen, wie zuletzt Zypern geholfen wird - und zwar letztlich auch mit deutschen Steuergeldern.

Sie sehen gleichzeitig, wie angebliche Managementfehler weithin für die Verluste von Solarworld-(Anlegern) verantwortlich gemacht werden. Der Verdacht besteht, dass zum Schutz deutscher (Auto)-Exporte und China-Produktionen das unschwer erkennbare Solarzellen-Dumping- aus China politisch hingenommen wird. Offenbar hat die Solar-Wirtschaft keine schlagkräftige Lobby in Berlin und Brüssel, ganz anderes als die (Energie)-Wirtschaft, die augenscheinlich auch massiv gegen Solarstrom agitiert.

Banken können gegen Schuldner taktieren

Die Bitterkeit der Solarworld-Geschädigten gewinnt noch eine weitere Dimension: Banken haben mehr als 500 Mio. € Kreditforderungen bei Solarworld offen stehen. Welche Banken das im Einzelnen sind, ist noch nicht zu bekannt. Dass beispielsweise die teilstaatliche Commerzbanknicht dabei sein sollte, würde überraschen. Die Commerzbank z.B. hatte im Sommer letzten Jahres einige sog. Aktien-Anleihen ausgegeben, die sie unter Umständen mit dann fast wertlosen Solarworld-Aktien zurückzahlen darf. Zu diesem Zeitpunkt notierte die Solarworld-Aktie noch deutlich über 1 €. Eine Analystin des Hauses senkte prompt das Kursziel für diese Aktie auf 80 Cent. Inzwischen hat Solarworld bereits Insolvenz-Experten als Berater ins Haus geholt.

Mittelstandsbank IKB bekam Milliarden-Hilfe

In Kenntnis der nicht zu negierenden politischen Komponente der akuten Solarworld-Probleme fühlen sich Banken, vermutlich einschließlich der teilstaatlichen Commerzbank, nicht etwa aufgerufen, Solarworld-Anlegern und -Mitarbeitern weiteres Geld zur Verfügung zu stellen. Bei Solarworld und vielen anderen - angeblich nicht systemrelevanten - Mittelstandunternehmen ist das offenbar ganz anders als bei der Mittelstandsbank IKB: Sie bekam ab Juli 2007 Milliarden-schwere Unterstützungen wegen Politik-freier Managementfehler. Und das war der Anfang für zahlreiche weitere Bankenrettungen.

Staatsräuber

Sobald die Zahlungsschwierigkeiten von Solarworld nun in aller Bitterkeit und Öffentlichkeit deutlich geworden sein werden, dürfte die Solarworld-Aktie in Richtung 8 Cent fallen. Banken-gesteuerte Investmentfonds können ggf. nachhelfen, indem sie die letzten Bestände dieser Papiere auf den Markt werfen, bevor sie im Zuge der intern bereits vorbereiteten Restrukturierung der Solarworld-Finanzen völlig wertlos werden. Die Commerzbank könnte ihren Kreditverlust - natürlich auch in teilstaatlichem Auftrag - reduzieren, indem sie die Solarworld-Aktien zu Restkursen aufkauft, um die den Gläubigern ihrer Aktien-Anleihen als Tilgung zu 80 Cent zuzuteilen. An Gläubiger-Stammtischen dürfte nach dem Raub in Zypern wieder der Begriff "Staatsraub in Serie" die Runde machen. 

Dienstag, 12. März 2013

Der Vorstand arbeitet mithilfe von Görg Rechtsanwälte und der Investmentbank Houlihan Lokey zurzeit an einem Restrukturierungskonzept


12.03.2013
Corporate News SolarWorld AG 
(Securities Code No.: WKN 510 840)
(International Securities Identification Number: ISIN DE0005108401)
 

SolarWorld AG verschiebt Veröffentlichung des Jahresfinanzberichtes 2012

Aufgrund der laufenden Restrukturierungsverhandlungen mit den Gläubigern verschiebt SolarWorld AG den Veröffentlichungstermin am 21. März 2013. Der Vorstand arbeitet mithilfe von Görg Rechtsanwälte und der Investmentbank Houlihan Lokey zurzeit an einem Restrukturierungskonzept. Die Gespräche mit den Gläubigern verlaufen konstruktiv. Sobald das Restrukturierungskonzept beschlossen ist, wird die SolarWorld AG die Öffentlichkeit darüber informieren und den Jahresfinanzbericht im Rahmen einer Bilanzpressekonferenz und einer Analystenkonferenz vorstellen.