Donnerstag, 18. April 2013

AD-HOC-MELDUNG NACH § 15 WpHG SolarWorld AG: Hauptversammlung – Außerordentliche Wertberichtigungen – Verlustanzeige


esendet: Donnerstag, 18. April 2013 um 12:16 Uhr
Von: news@solarworld.ag
An: rolfjkoch@web.de
Betreff: SolarWorld AG Newsletter
SolarWorld AGSolarWorld Logo
17.04.2013
Ad hoc-Service der SolarWorld AG
(Securities Code No.: WKN 510 840)
(International Securities Identification Number: ISIN DE0005108401)



AD-HOC-MELDUNG NACH § 15 WpHG

 SolarWorld AG: Hauptversammlung – Außerordentliche Wertberichtigungen – Verlustanzeige


Der Vorstand der SolarWorld AG (ISIN DE0005108401) zeigt an, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals eingetreten ist (§ 92 Abs. 1 AktG). Das Eigenkapital im HGB-Einzelabschluss für das Geschäftsjahr 2012 wird nach aktueller Einschätzung ca. minus EUR 20 Mio. bis minus EUR 50 Mio. betragen. Im HGB-Einzelabschluss für das Geschäftsjahr 2012 wird nach aktueller Einschätzung ein Verlust nach Steuern in Höhe von minus EUR 520 Mio. bis minus EUR 550 Mio. eintreten. Der Verlust resultiert zu einem Fünftel aus der Ergebnisbelastung im Zusammenhang mit dem Geschäftsverlauf 2012 und zu vier Fünfteln aus Wertberichtigungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen und auf Beteiligungen / Ausleihungen (Finanzanlagen i.S.v. § 266 Abs. 2 A.III. HGB), welche nicht liquiditätswirksam sind. Aus diesem Grund wird der Vorstand gemäß § 92 Abs. 1 AktG (anstelle der ordentlichen Hauptversammlung 2012) zunächst zu einer außerordentlichen Hauptversammlung mit neuer Terminierung einladen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass etwaige Bilanzkorrekturen im Rahmen der Jahresabschlussprüfung die vorgenannten Schätzungen wesentlich verändern können.


Bonn, den 17. April 2013

SolarWorld AG Der Vorstand
Kontakt:
SolarWorld AG Investor Relations
Tel.-Nr.: 0228/55920-470; Fax-Nr.: 0228/55920-9470,
E-Mail: placement@solarworld.de
Internet: www.solarworld.de
 

Mittwoch, 17. April 2013

Der Vorstand der SolarWorld AG (ISIN DE0005108401) zeigt an, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals eingetreten ist (§ 92 Abs. 1 AktG). Das Eigenkapital im HGB-Einzelabschluss für das Geschäftsjahr 2012 wird nach aktueller Einschätzung ca. minus EUR 20 Mio. bis minus EUR 50 Mio. betragen.


SolarWorld AG: Hauptversammlung - Außerordentliche Wertberichtigungen - Verlustanzeige

Ad-hoc-Mitteilung

17.04.2013


SolarWorld AG  / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Hauptversammlung

17.04.2013 20:19

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------
Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG 

17.04.2013
Ad hoc-Service der SolarWorld AG
(Securities Code No.: WKN 510 840)
(International Securities Identification Number: ISIN DE0005108401)

SolarWorld AG: Hauptversammlung - Außerordentliche Wertberichtigungen -
Verlustanzeige
Der Vorstand der SolarWorld AG (ISIN DE0005108401) zeigt an, dass ein
Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals eingetreten ist (§ 92 Abs. 1
AktG). Das Eigenkapital im HGB-Einzelabschluss für das Geschäftsjahr 2012
wird nach aktueller Einschätzung ca. minus EUR 20 Mio. bis minus EUR 50
Mio. betragen. Im HGB-Einzelabschluss für das Geschäftsjahr 2012 wird nach
aktueller Einschätzung ein Verlust nach Steuern in Höhe von minus EUR 520
Mio. bis minus EUR 550 Mio. eintreten. Der Verlust resultiert zu einem
Fünftel aus der Ergebnisbelastung im Zusammenhang mit dem Geschäftsverlauf
2012 und zu vier Fünfteln aus Wertberichtigungen auf Anteile an verbundenen
Unternehmen und auf Beteiligungen / Ausleihungen (Finanzanlagen i.S.v. §
266 Abs. 2 A.III. HGB), welche nicht liquiditätswirksam sind.
Aus diesem Grund wird der Vorstand gemäß § 92 Abs. 1 AktG (anstelle der
ordentlichen Hauptversammlung 2012) zunächst zu einer außerordentlichen
Hauptversammlung mit neuer Terminierung einladen.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass etwaige Bilanzkorrekturen im
Rahmen der Jahresabschlussprüfung die vorgenannten Schätzungen wesentlich
verändern können.

Bonn, den 17. April 2013

SolarWorld AG
Der Vorstand

Kontakt:
SolarWorld AG 
Investor Relations 
Tel.-Nr.: 0228/55920-470; Fax-Nr.: 0228/55920-9470,
E-Mail: placement@solarworld.de; Internet: www.solarworld.de


17.04.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche 
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. 
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

--------------------------------------------------------------------------- 
Sprache: Deutsch
Unternehmen: SolarWorld AG
Martin-Luther-King-Straße 24
53175 Bonn
Deutschland
Telefon: +49 (0)228 - 559 20 470
Fax: +49 (0)228 - 559 20 9470
E-Mail: placement@solarworld.de
Internet: www.solarworld.de
ISIN: DE0005108401
WKN: 510840
Börsen: Regulierter Markt in Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard);
Freiverkehr in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart;
Terminbörse EUREX
 
Ende der Mitteilung DGAP News-Service


http://www.solarworld.de/investor-relations/news-amp-veroeffentlichungen/ad-hoc-meldungen/

BonnNeuer Paukenschlag bei Solarworld: Der einstige Vorzeigekonzern der Branche hat das Kapital seiner Aktionäre komplett verloren. Statt der ursprünglich geplanten turnusmäßigen Hauptversammlung wird aufgrund des Verlusts des Grundkapitals zunächst eine außerordentliche Zusammenkunft der Aktionäre stattfinden, wie aus einer Unternehmensmitteilung vom Mittwochabend hervorgeht.


AUSSERORDENTLICHE HAUPTVERSAMMLUNSolarworld-Grundkapital ist aufgezehrt

Schock für alle Aktionäre der schlingernden Solarworld: Für das vergangene Jahr erwartet das Unternehmen einen Verlust von rund einer halben Milliarde Euro. Eine außerordentliche Aktionärsversammlung wird einberufen.
Frank Asbeck: Bei Solarworld schaut es düster aus. Quelle: dpa
Frank Asbeck: Bei Solarworld schaut es düster aus.Quelle: dpa
BonnNeuer Paukenschlag bei Solarworld: Der einstige Vorzeigekonzern der Branche hat das Kapital seiner Aktionäre komplett verloren. Statt der ursprünglich geplanten turnusmäßigen Hauptversammlung wird aufgrund des Verlusts des Grundkapitals zunächst eine außerordentliche Zusammenkunft der Aktionäre stattfinden, wie aus einer Unternehmensmitteilung vom Mittwochabend hervorgeht.
Im Geschäftsjahr 2012 dürfte ein Verlust nach Steuern von 520 bis 550 Millionen entstanden sein. Das Eigenkapital dürfte sich auf minus 20 bis minus 50 Millionen Euro belaufen. Mit dem negativen Eigenkapital ist das Unternehmen damit noch mehr als bisher von seinen Gläubigern abhängig. Die Krise in der Branche und der harte Wettbewerb mit China hatten den Konzern in Bedrängnis gebracht.

Der Niedergang der deutschen Solarindustrie

Der Verlust ist den Angaben zufolge zu 20 Prozent dem Geschäftsverlauf geschuldet und zu 80 Prozent auf Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Ausleihungen zurückzuführen. Etwaige Bilanzkorrekturen im Rahmen der Jahresabschlussprüfung könnten die geschätzten Werte noch wesentlich verändern, hieß es weiter.
Bereits im Januar hatte das einstige Vorzeigeunternehmen für Unruhe gesorgt und die Anleger geschockt: Solarworld-Gläubigern drohe ein Schuldenschnitt, hatte es damals geheißen. Solarworld-Chef Frank Asbeck sah gleichwohl eine positive Perspektive für das angeschlagene Unternehmen und kündigte weitere Maßnahmen zur Kostensenkung an.
Asbeck verhandelt seit Monaten mit Banken und Anleihegläubigern über einen Ausweg aus der existenzbedrohenden Krise. Nach Einschätzung von Experten müssen die Verhandlungen bis Monatsende abgeschlossen sein.

Wo in Deutschland der meiste Solarstrom produziert wird

  • Platz 1
    Absoluter Spitzenreiter in Sachen Solarenergie ist Bayern: Mit 9422 Megawatt Nennleistung stehen fast 30 Prozent der gesamten deutschen Nennleistung der Solarenergie in dem südlichen Bundesland. Bayern ist jedoch mit 5.257 Megawatt Nennleistung auch führend in Sachen Kernenergie. Zwei der vier Atomkraftwerke gehören Eon, die anderen beiden RWE.
  • Platz 2
  • Platz 3
  • Platz 4
  • Platz 5
  • Platz 6
  • Platz 7
  • Platz 8
  • Platz 9
  • Platz 10
Im März hatte das Unternehmen dann seine Bilanzvorlage wegen laufender Restrukturierungsverhandlungen mit den Gläubigern verschoben. Ursprünglich sollte die Bilanz am 21. März 2013 vorgelegt werden. Nun ist wenigstens klar, wie hoch der Verlust nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) ist. Nur ein Fünftel des Verlustes - also gut 100 Millionen Euro - stammt allerdings aus dem operativen Geschäft und knabbert damit an den restlichen Geldreserven. Im Januar hatte Asbeck die Liquidität auf 220 bis 230 Millionen Euro beziffert. Tochterfirmen sind in den am Mittwoch vorgelegten Zahlen aber noch nicht enthalten.
Die deutsche Solarindustrie steckt seit einiger Zeit in einer tiefen Krise. Seit Monaten häufen sich die Negativschlagzeilen. Zuletzt gab Bosch das Aus seiner Solarsparte bekannt.

Montag, 15. April 2013

Anstehende Schuldenrestrukturierung....da werden sie (auskunftsmässig) geholfen....


Ihre Ansprechpartner

Investor Relations

Leiterin Investor Relations / Market Research / Finanzberichterstattung
Romy Acosta
Tel.: +49 (0) 228 - 559 20 476
romy.acosta(at)solarworld(dot)de
Institutionelle Investoren / Analysten / Privataktionäre / IR Website

Andrea Hoffmann
Tel.: +49 (0) 228 - 559 20 470
andrea.hoffmann(at)solarworld(dot)de
Finanz- und Wirtschaftspresse / Finanzberichterstattung

Thorsten Meyer

Tel.: +49 (0) 228 - 559 20 488
thorsten.meyer(at)solarworld(dot)de

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeitsmanagement

Dr. Felicia Müller-Pelzer

Tel.: +49 (0) 228 - 559 20 482
felicia.mueller-pelzer(at)solarworld(dot)de 


Sonntag, 14. April 2013

Exchange Investors gehört nach Informationen von www.4investors.de zu den größten Anleiheinvestoren bei Solarworld. Offen bleibt, was am Montag nach Ablauf der Frist passieren wird.


Solarworld stellt Anleger auf die Geduldsprobe

13.04.2013 (www.4investors.de) - Der Solarenergiekonzern Solarworld stellt die Anleger weiter auf die Geduldsprobe. Es gibt nichts entscheidend Neues: Unverändert hat das Bonner Unternehmen keine Ergebnisse der Verhandlungen mit Gläubigern vorgelegt. Die Gesellschaft gerät damit langsam unter Druck. Zuletzt hatte EXchance Investors dem Unternehmen „eine Veröffentlichungsfrist bezüglich Ihrer Ankündigung vom Januar 2013 zur möglichen Restrukturierung bis zum 15. April 2013 gesetzt“ - Exchange Investors gehört nach Informationen von www.4investors.de zu den größten Anleiheinvestoren bei Solarworld. Offen bleibt, was am Montag nach Ablauf der Frist passieren wird.
Die Bonner haben sich bisher nicht unter Druck setzen lassen, sodass die jüngsten Aktienkursschwankungen weitgehend Geplänkel auf Tagesnachrichten sind. Dass der Aktienkurs des Solarkonzerns zuletzt nach positiven Äußerungen des Konkurrenten First Solar Gewinne verzeichnete, war auch nur von kurzer Dauer. Nach einem Wochenhoch bei 1,07 Euro hat das Papier am Mittwoch wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Mit 0,96 Euro geht es am Freitag nach einem Tagestief bei 0,94 Euro aus dem Handel.

Wer sich auf charttechnische Signalmarken verlässt, kann die altbekannten Marken im Auge behalten. Um 0,94 Euro und bei 0,83/0,87 Euro liegen Unterstützungen, zwischen 1,04 Euro und 1,13 Euro liegen verschiedene charttechnische Hindernisse. Entscheidend für die Tendenz des Papiers wird aber sein, zu welchem Ergebnis die Verhandlungen von Solarworld und den Gläubigern führen. Die Risiken bleiben hoch!Hier geht es zum Chart der Solarworld-Aktie.
( Autor: mic )

http://www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=stock&ID=67935

Sonntag, 7. April 2013

Solarworld-Anleihen jetzt kündigen? Gläubiger müssen mit Ausfällen rechnen. Abstriche an Zinsen und Nennwerten von Frank Asbeck angekündigt.

Solarworld-Anleihen jetzt kündigen? Gläubiger müssen mit Ausfällen rechnen. Abstriche an Zinsen und Nennwerten von Frank Asbeck angekündigt.
Bei seinen TV-Auftritten scheint für Frank Asbeck, Chef und Hauptaktionär von Solarworld, die Welt für die Anhänger der erneuerbaren Energie noch in Ordnung zu sein: „Bauen Sie auf eine Welt mit Zukunft – Solarworld!“ So lautet der Claim. Für Aktionäre und Anleihegläubiger von Solarworld sieht diese Zukunft gar nicht gut aus: „Sie werden wahrscheinlich auf viel Geld verzichten müssen“, meint Anwalt Klaus Dittke von DSKP.de: „Es sei denn, Anleihegläubiger schützen sich noch schnell durch Kündigung ihrer Anleihen.“ 

Frank Asbeck geht aktuell davon aus, „dass gravierende Einschnitte […] bei den beiden Anleihen notwendig sind.“ Es geht um die 6,125%-Anleihe über 400 Mio. € von 2010 bis 2017 (ISIN: XS0478864225) sowie um die 6,375% Anleihe über 150 Mio. € von 2011 bis 2016 (ISIN: XS0641270045). Solche „gravierenden Einschnitte“ könnten bedeuten, dass die Anleiheanleger von jeweils 1.000 € Nennwert vielleicht nur noch die Hälfte oder weniger wiedersehen würden. 


Den angedrohten Einschnitten können Gläubiger unter Umständen entkommen, wenn sie sich auf §9 der jeweiligen Anleihebedingungen berufen. Danach können sie gem. (1)(d) kündigen, wenn die Emittentin, nämlich die Solarworld AG aus Bonn, ihre Zahlungsunfähigkeit bekannt gibt. Das hat Chef Asbeck mit der obigen Ankündigung faktisch getan, mit der er einräumt, die Anleihen nicht mehr vollständig zurückzahlen zu können. Er hatte am 24.1.2013 auch darauf hingewiesen, es bestünde eine überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür, dass die erforderliche Restrukturierung und notwendige Maßnahmen operativer Art umgesetzt werden könnten und somit eine positive Fortführungsprognose bestünde. „Das würde im Umkehrschluss bedeuten: Sofern diese Maßnahmen nicht umgesetzt werden könnten, sähe es schwarz aus für die Zukunft der Solarworld AG und wäre sogar eine Insolvenz des Unternehmen nicht mehr auszuschließen“, meint Anwalt Dittke. 

Seit dieser bitteren Verkündung ist einige Zeit vergangen, ohne dass die überwiegende Wahrscheinlichkeit Wirklichkeit geworden wäre. Am 12.03.2013 gab Solarworld immerhin bekannt, man habe den Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch von Görg-Rechtsanwälte, Köln, als Berater bei der Restrukturierung des Unternehmens engagiert! Görg und Jauch haben die Karstadt-Insolvenz geleitet. Dies alles sind deutliche Symptome für das Vorliegen einer bedrohlichen Lage. „Wer jetzt seine Anleihe kündigt und mit der Kündigung durchdringt, könnte eventuell noch den vollen Nennwert zurückbekommen und so an den angekündigten Einschnitten vorbeikommen“, sagt Anwalt Dittke.  

Düsseldorf, 26.03.2013
Klaus Dittke, Rechtsanwalt für Kapitalanlegerrecht 

Freitag, 5. April 2013

Die EXchange Investors N.V. hat heute dem Vorstand der Solarworld AG eine Veroeffentlichungsfrist bezueglich Ihrer Ankuendigung vom Januar 2013 zur moeglichen Restrukturierung bis zum 15. April 2013 gesetzt.


  • WKN: A1JQE0 
  • ISIN: NL0010022315 
  • Land: Niederlande

Nachricht vom 05.04.2013 | 10:00

EXchange Investors N.V.: Fristsetzung Solarworld Restrukturierung


EXchange Investors N.V. / Schlagwort(e): Sonstiges

05.04.2013 / 10:00

Nachricht vom 5.4.2013
EXchange Investors N.V.: Fristsetzung Solarworld Restrukturierung
EXchange Investors N.V. / Schlagwort(e): Rechtssache
27.03.2011 / 09:30
Die EXchange Investors N.V. hat heute dem Vorstand der Solarworld AG eine Veroeffentlichungsfrist bezueglich Ihrer Ankuendigung vom Januar 2013 zur moeglichen Restrukturierung bis zum 15. April 2013 gesetzt.
Am 24. Januar 2013 informierte die Solarworld AG Ihre Aktionaere und Anleiheinhaber ueber 'gravierende Einschnitte'. Offenbar sollen Solarworld Schulden nicht oder erst spaeter vollstaendig zurueckgezahlt werden.
Seit dem 24. Januar 2013 gibt es keine weiteren Neuigkeiten: lediglich ein Presseartikel vom 12. Maerz 2013 erhellt.
Über Exchange Investors N.V.
Exchange Investors ist ein führender europäischer Aktivistfonds mit einem
Anlagevolumen von 220 Mio. Euro und konzentriert sich u.a. darauf, auf dem
Klagewege Rechte von Aktionären durchzusetzen. Dabei legt Exchange
Investors N.V. Wert darauf, dass ausgehandelte Vergleiche allen Aktionären
gleichermaßen zugute kommen. Exchange Investors hat in den letzten Jahren
zahlreiche Erfolge für Aktionäre erzielen können. Bekannte Engagements von
Exchange Investors sind u.a. die Beteiligung an einer Klage gegen die
Bundesrepublik Deutschland im Falle Hypo Real Estate (HRE wurde durch eine
100 Mrd. Euro Bürgschaft vom Bund gerettet und anschließend durch ein
Squeeze Out verfahren zu 100% enteignet), wo ein höherer Abfindungsbetrag
gerichtlich erstritten werden soll. Die Verfahren dauern an.
Auch das Eingreifen in den Konflikt zwischen Schaeffler und der Continental
AG bei der Multimilliardenübernahme in 2008, als Exchange Investors eine
außerordentliche Hauptversammlung und eine Abberufung des Aufsichtsrates
forderte und diesen zum Rücktritt zwang, sorgte für Aufsehen.
Die Erfolgsquote bei Anfechungsprozessen liegt bei 92%.
Ende der Corporate News


Ende der Corporate News


05.04.2013 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. 
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. 
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de

206108  05.04.2013

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/exchange-investors-fristsetzung-solarworld-restrukturierung/?companyID=1310&newsID=751495